<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>02. Ordentlicher Landesdelegiertenrat 2020: Anträge</title>
            <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/img/logo.png</url>
                <title>02. Ordentlicher Landesdelegiertenrat 2020: Anträge</title>
                <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>H-1NEU: Haushalt 2021</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/haushalt_2021-34171</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 27.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/haushalt_2021-34171</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat stimmt dem Haushaltsplanentwurf 2021 zu.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 13:19:56 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Z-1NEU:  Jahresplanung 2021</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/_jahresplanung_2021-41102</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 27.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/_jahresplanung_2021-41102</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat beschließt folgende Termine für Ordentliche Landesparteitage in 2021:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Samstag, 24. April 2021 Ordentlicher Landesparteitag (Programmparteitag)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Samstag, 27. November 2021 Ordentlicher Landesparteitag (Regulärer Parteitag)</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesparteitag nimmt weiterhin die folgende Terminplanung zur Kenntnis:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Samstag, 06. März 2021 Ordentlicher Landesdelegiertenrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Freitag, 28. Mai 2021 oder Ordentlicher Landesdelegiertenrat<br>
Samstag, 29. Mai 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sommer 2021 evtl. Außerordentlicher Landesdelegiertenrat im Falle von<br>
Sondierungsgesprächen nach der Landtagswahl</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sommer/Frühherbst 2021 evtl. Außerordentlicher Landesparteitag im Falle von<br>
Koalitionsverhandlungen nach der Landtagswahl</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 13:19:11 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W-1NEU: Wahl der Mitglieder der Antragskommission zum Wahlprogrammparteitag</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/wahl_der_mitglieder_der_antragskommission_zum_wahlprogrammparteitag-35484</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 27.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/wahl_der_mitglieder_der_antragskommission_zum_wahlprogrammparteitag-35484</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Landesdelegiertenrat werden folgende Mitglieder für die Antragskommission zum Wahlprogrammparteitag zur Wahl vorgeschlagen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauenplatz: Antje Schulze (SV Halle (Saale))</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Offener Platz: Olaf Meister (KV Magdeburg)</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Wahlprogrammparteitag ist eine besondere Antragskommission zu besetzen. In Paragraph 6 Absatz 14 unserer Satzung heißt es dazu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;<em>Im Vorfeld eines Landesparteitages, welcher das jeweilige Landtagswahlprogramm zu Landtagswahlen beschließt, wird eine Antragskommission gebildet. Sie setzt sich zusammen aus zwei Mitgliedern des Landesvorstandes <strong>sowie zwei durch den Landesdelegiertenrat zu wählenden Mitgliedern</strong>. Die Antragskommission bereitet die Behandlung des abzustimmenden Wahlprogrammes in Zusammenarbeit mit den AntragstellerInnen vor. Sie kann dem Landesparteitag Empfehlungen zum Abstimmungsverfahren von Anträgen über das zu beschließende Wahlprogramm geben. Ihre Empfehlungen bedürfen der Zustimmung des Landesparteitages. Über ihre Empfehlungen wird zuerst abgestimmt. Empfehlungen der Kommission sind nur zum Verfahren, nicht aber bezüglich der Annahme oderAblehnung von Anträgen zulässig.</em>&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesvorstand hat auf seiner Situng am 23.11.2020 Miriam Matz und Lysan Papenroth als Mitglieder für den LaVo gewählt und schlägt obige Basismitglieder zur Wahl durch den LDR vor.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 13:18:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R-1NEU: Resolution: Mit Zuversicht durch die Corona-Pandemie: wissensbasiert und demokratisch</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/resolution_mit_zuversicht_durch_die_corona-pandemie_wissensbasiert_u-43264</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 27.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/resolution_mit_zuversicht_durch_die_corona-pandemie_wissensbasiert_u-43264</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Situation ist ernst. Wir befinden uns mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie, die – wie von Wissenschaftler*innen und Mediziner*innen vorausgesagt – die Wintermonate bestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen, dass es angesichts der Fortschritte in der Impfstoff-Entwicklung darum geht, gemeinsam und solidarisch durch die zweite Welle und den Winter zu kommen. Wir wollen so viele Neuansteckungen wie möglich verhindern, damit im Frühjahr und Sommer unser Leben nicht mehr durch massive Kontaktbeschränkungen geprägt sein wird. Die Pandemie wird auch dann nicht zu Ende sein, aber wir werden besser als aktuell mit ihren Folgen umgehen können, insbesondere auch dann, wenn Impfungen für Risikogruppen sowie für medizinisches Personal zur Verfügung stehen. Und wenn wieder mehr Aktivitäten im Freien statt in Innenräumen stattfinden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pandemie stellt unsere Art zu leben in Frage. Für uns Bündnisgrüne ist die „alte Normalität“ nicht erstrebenswert, da in dieser Probleme entstanden, die durch die Pandemie verstärkt wurden. Wir wollen jetzt langfristige Weichen für eine gerechtere Gesellschaft stellen. Eine Gesellschaft, in deren Gesundheitssystem das Wohlbefinden der Menschen und nicht Profit im Vordergrund steht und der das Bildungssystem Ungleichheiten beseitigt statt sie zu verstärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen: Nur Veränderung schafft Halt. Unsere Gesellschaft kann sich ändern. Wir gehen deshalb mit Mut und Zuversicht in die nächsten Monate. Wir wissen, dass keine einfache Zeit vor uns liegt. Als Gesellschaft müssen wir zusammenhalten, dürfen wir niemanden zurücklassen. Mit Solidarität, Rücksichtnahme aufeinander und einer auf Vernunft und wissenschaftlicher Erkenntnis basierten Politik wird es uns gelingen, in Deutschland, Europa und weltweit, diese Herausforderung zu meistern. Darauf bauen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Pandemie bedroht die Demokratie und den Rechtsstaat</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit Beginn der Corona-Pandemie wird auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes des Bundes und mittels Landesverordnungen drastisch in die Grundrechte aller Bürger*innen eingegriffen. Die Pandemie ist deshalb auch eine demokratische Zumutung. Über die Wege ihr zu begegnen, muss gestritten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die in der vergangenen Woche verabschiedete Novelle des Infektionsschutzgesetzes begrüßen wir. Mit dem 3. Bevölkerungsschutzgesetz wird die Bekämpfung der Pandemie demokratisch besser legitimiert und bekommt eine solide gesetzliche Grundlage. Wir können die Pandemie nur wirkungsvoll bekämpfen, wenn Infektionsschutzmaßnahmen einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. Die Chancen dafür verbessert das vorliegende Gesetz erheblich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Gesetz gibt es jetzt Leitplanken, unter welchen Bedingungen in Grundrechte zur Sicherung der Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitswesens eingegriffen werden darf und wie lange. Das Parlament beschreibt damit den Rahmen, innerhalb dessen Bundesregierung und Landesregierungen agieren können. Damit sind unsere Grundrechte besser geschützt. Zugleich ist mit diesem Gesetz weiterhin zügiges Reagieren auf das Infektionsgeschehen möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine übergroße Mehrheit der Menschen im Land stützt die aktuellen Maßnahmen. Aber je länger die Pandemie andauert, desto mehr Raum braucht es für Information und Beteiligung der Parlamente. Die gesellschaftliche Akzeptanz der Maßnahmen und das Selbstverständnis unserer Verfassung erfordern den öffentlichen Diskurs und die parlamentarische Verankerung derart gravierender Maßnahmen. Deshalb streiten wir in Sachsen-Anhalt für ein<em> Landes-Infektionsschutzgesetz</em>, das die Beteiligung des Landtags stärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundrechte dürfen nicht über Monate hinweg allein von der Exekutive eingeschränkt werden. Für uns Bündnisgrüne gilt: Transparenz schafft Sicherheit und Vertrauen. Wir wollen Grundlagen für die jeweiligen politischen Entscheidungen vermitteln sowie die Verfahren und Kriterien offenlegen, die den dabei unumgänglichen Abwägungen zugrunde liegen. Wir erwarten daher von der Landesregierung, dass sie die ihren Entscheidungen zugrunde liegenden Daten jederzeit transparent macht. Dazu sind die in den unterschiedlichen Teilen der öffentlichen Verwaltung <em>vorhandenen Daten als offene, maschinenlesbare Daten für alle Bürger*innen und das Parlament datenschutzkonform bereitzustellen</em>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landtag von Sachsen-Anhalt soll darüber hinaus für die Zeit der pandemischen Lage in jeder Plenarperiode neben der regulären Befragung der Landesregierung einen <em>Tagesordnungspunkt „Informationen der Landesregierung zur Pandemischen Lage“</em> vorsehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem ist die Diskussion in Landesregierung und Parlament durch einen Pandemiebeirat zu begleiten. Hier sollen Vertreter*innen unterschiedlicher Fachrichtungen aus der Wissenschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und Vertreter*innen wie der Kinder- und Jugendring oder der Landesseniorenrat zusammenkommen und Hinweise sowie Empfehlungen an die Landesregierung und den Landtag erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die zunehmend von Rechtsextremen unterwanderten Demonstrationen und Kundgebungen so genannter “Querdenker”, d.h. Corona-Leugner*innen, erweisen sich nicht nur als unverantwortliche Corona-Parties, weil Abstände nicht eingehalten und elementare Hygieneregeln nicht beachtet werden. Sie sind geprägt von Verschwörungsmythen und Antisemitismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir streiten als Bündnisgrüne dafür, dass auch in der Pandemie das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit umfänglich genutzt werden kann. Angriffe auf Journalist*innen und Polizeibeamt*innen, wie sie wiederholt und massiv von den Corona-Leugner-Demonstrationen ausgegangen sind, verurteilen wir in aller Schärfe. Wir erwarten, dass Polizei- und Versammlungsbehörden kluge Auflagen zum Schutz aller machen (insbesondere Maskenpflicht, Abstandsregeln und ggf. eine Maximalzahl für Teilnehmer*innen) und mit Konsequenz gegen jene vorgehen, die Auflagen zum Schutz der Gesundheit missachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Corona-Leugner*innen muss durch uns alle widersprochen werden. Als Bündnisgrüne versammeln wir uns hinter den Erkenntnissen der Wissenschaft und streiten für einen vernunftgeleiteten Weg durch die Pandemie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo sich Corona-Leugner*innen weiter radikalisieren, braucht es klare Antworten auch der Sicherheitsbehörden. Wo der Rechtsstaat durch diese angegriffen und die freiheitlich-demokratische Grundordnung unterminiert wird, darf durch die Behörden nicht weggeschaut, sondern muss eingegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für ein starkes Gesundheitssystem</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir danken allen Ärzt*innen, Pflegekräften und Physiotherapeut*innen, die seit Jahren unter den strukturellen Schwierigkeiten fehlgeleiteter Bundesgesundheitspolitik leiden und unter den aktuell pandemiebedingt komplizierten Verhältnissen einen bewundernswerten Job machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier setzt auch unsere Kritik an. Seit Jahren ist von Bundesebene verschlafen worden, Arbeitsbedingungen und Bezahlung im Gesundheitssystem im Allgemeinen und in der Pflege im Besonderen wirksam zu verbessern. Die Pandemie hat nun alle Schwachstellen offengelegt. Es sind jetzt einige Verbesserungen auf den Weg gebracht worden. So ist auch den Gewerkschaften zu danken. Der von ihnen verhandelte neue Tarifvertrag gibt eine positive Richtung zu Wertschätzung von Pflege und Aufwertung, insbesondere der Intensivpflege vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kurzfristig muss die Fachkräftebasis vergrößert werden, indem mittels “Willkommens-Programm” medizinische Fachkräfte, die in andere Bereiche abgewandert sind, zurückgewonnen werden. Die Delegation und Substitution von ärztlichen Leistungen auf Pflegekräfte und Gesundheitsberufe muss vorangetrieben werden, ebenso wie die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Landesebene werden wir die Zukunft der Krankenhäuser und deren Veränderung hin zu dauerhaft funktionierenden Orten der gesundheitlichen Versorgung durch steigende Investitionsmittel stärken. Dazu ist es dringend nötig, über einen Runden Tisch auf Landesebene die strategische Planung der Krankenhauslandschaft voranzutreiben. Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, damit die zuständigen Akteur*innen vor Ort moderne und innovative Formen der Versorgung entwickeln können Wo nötig wollen wir Bündnisgrüne die derzeit 47 Krankenhausstandorte so umbauen, dass sie dauerhaft als Orte der medizinischen Versorgung erhalten bleiben, unter der Maßgabe Sicherung der Daseinsvorsorge. Das heißt für uns: Notambulanzen, Chirurgie, Kardiologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Entbindungsstationen. Alles Weitere muss im Dialog aller für die Gesundheitsversorgung Verantwortung Tragenden nach dem Prinzip von Konzentration und Spezialisierung entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitalisierung kann auch das Gesundheitswesen krisenfester machen. Um Onlinesprechstunden oder digitale Fallkonferenzen verstärkter nutzen zu können, brauchen wir verstärkten Breitbandausbau und ein Landeszentrum für Telemedizin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), als wesentliche Säule der medizinischen Versorgung anerkennen und konkurrenzfähige Bezahlung der dort Diensthabenden gewährleisten. Wir brauchen an den Universitäten 5 Prozent reservierte Studienplätze für Studierende, die im Anschluss im ÖGD arbeiten wollen, ähnlich der Landarztquote. Die Kommunen müssen bei der Aufwertung des ÖGD unterstützt werden, mittels einer landesweiten Kampagne. In dieser sollte gleichzeitig für die Einhaltung der AHA-L Regeln, also Abstand halten, Hygieneregeln umsetzen, Alltagsmasken tragen und regelmäßig Lüften geworben werden, sowie für Erhöhung der Impfbereitschaft. Das Land sollte durch Bereitstellung von Räumen in öffentlichen Institutionen die Durchführung von Impfaktionen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mit klugen Teststrategien schützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders dort, wo Menschen in Gruppen zusammenkommen oder besonders gefährdete Menschen sich aufhalten, ist der Schutz vor Infektion herausfordernd.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler*innen und Lehrer*innen, Kitakinder und Erzieher*innen, Patient*innen, Bewohner*innen und Pflegekräfte müssen sich darauf verlassen können, dass das Land alles tut, um Schutz und Alltag miteinander in Einklang bringen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Pflegeeinrichtungen schützt eine Testroutine vor Infektionen und Einsamkeit durch Besuchsverbote, in Kliniken ermöglichst sie einen reibungslosen Ablauf und ermöglicht Routinebehandlungen auch innerhalb der Pandemie und in Schulen und Kitas kann sie die Verbreitung des Virus und damit die Schließung von Einrichtungen und großflächige Quarantäne verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit den nun verfügbaren Schnelltests haben wir ein wirksames Instrument für große Testreihen in der Hand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen das Land in der Pflicht, mit einer konzertierten Teststrategie vulnerable Bereiche in den Blick zu nehmen, die praktische Umsetzung zu konzipieren und die Testungen nicht nur durch die Bereitstellung der dafür notwendigen Testkits, sondern auch durch die finanzielle Absicherung der nötigen personellen Ressourcen abzusichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schule und Kita</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder leiden seit Monaten unter den Einschränkungen der Pandemie auf vielen Gebieten, insbesondere im Bereich der Bildung. Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder den Umgang mit anderen Kindern. Dies ist nicht durch dauerhaften Fernunterricht zu ersetzen. Nach den einschränkenden Monaten zu Beginn dieses Jahres hat sich deutlich gezeigt, welche z.T. verheerenden Folgen die allgemeine Schließung von Schulen und Kitas erzeugt. Daher begrüßen wir das oberste Ziel, trotz Pandemie Kitas und Schulen grundsätzlich offen zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung muss dennoch sicher gemacht werden. Denn auch in Kindereinrichtungen und Schulen kommt es derzeit verstärkt zu Infektionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Kitas und Schulen grundsätzlich geöffnet bleiben können, erwarten wir vom Bildungsministerium, Schule grundsätzlich neu zu denken. Dies soll in einem mittel- und langfristig orientierten Strategieplan festgeschrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erwarten transparente Information zur Pandemielage an den Schulen im Land (tgl. aktualisierte Übersicht zu Fällen, Quarantäneanordnungen etc. auf den Seiten des Ministeriums), eine beschleunigte und konsequente Fortführung der Digitalisierungsbemühungen für Schulen mit dem Ziel, dass für alle Schulen im Land bis spätestens zum Jahreswechsel hybrider Unterricht – auch in geteilten Klassen – möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wirtschaftshilfen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere Aufgabe als Politik dafür zu sorgen, dass die Lasten der Corona-Katastrophe solidarisch getragen werden. Wir müssen dort helfen, wo Existenzen bedroht sind, wo Ängste entstehen. Dafür muss schnell gehandelt werden. Jeder Tag ist für die Betroffenen kostbar. Wir brauchen zur Sicherung der betroffenen Unternehmen daher die zügige Ausreichung der Corona-Hilfen des Bundes im Land. Die eingespielte Arbeitsstruktur der Investitionsbank Sachsen-Anhalt muss ggf. durch Landesbedienstete verstärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen Löcher der Überbrückungshilfen, die insbesondere beim Unternehmerlohn für Soloselbständige bestanden und Existenzen gefährdeten, werden mit der Novemberhilfe zunächst geschlossen. Wir müssen jedoch auf die weitere Entwicklung vorbereitet sein und wollen einen <em>Corona-Nothilfefonds</em> im Land schaffen, damit sich kurzfristig abzeichnende neue Lücken im Netz der Hilfen des Bundes jeweils schnell geschlossen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schaffen <em>ein Landesprogramm Kultur</em>, das gezielt betroffene Kulturbereiche fördert und fordern ein <em>Programm für den Neustart</em> des Kultur- und Veranstaltungsbetriebs nach Corona.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders betroffen sind <em>Studierende</em>, deren Jobs wegfallen, die jedoch nicht sozialleistungsberechtigt sind. Sie brauchen <em>gezielte finanzielle Unterstützung </em>und – vor allem am Ende ihres Studiums – Perspektiven für den Einstieg in das Arbeitsleben. Unterstützung muss auch jenen Auszubildenden zustehen, die in Folge der Corona-Situation ihren Ausbildungsplatz verloren haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stabilisierung der Wirtschaft erfolgt auch über die Kommunen. Die aktuelle Steuerschätzung zeigt, wir brauchen auch für 2021 eine zumindest <em>teilweise Erstattung der ausgefallenen Gewerbesteuern vor Ort</em>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Politik muss der Wirtschaft Orientierung bieten. Bei allen Maßnahmen, die über die Nothilfen zur Stabilisierung hinausgehen, werden wir darauf drängen, dass das <em>mobilisierte Geld dazu dient, unsere Art des Wirtschaftens klimaneutral und ressourcenschonend umzubauen</em>.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 13:13:06 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R-1: Resolution: Mit Zuversicht durch die Corona-Pandemie: wissensbasiert und demokratisch</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30458</link>
                        <author>Landesvorstand; Cornelia Lüddemann (KV Dessau-Roßlau); Claudia Dalbert (SV Halle (Saale)) (beschlossen am: 25.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30458</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Situation ist ernst. Wir befinden uns mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie, die – wie von Wissenschaftler*innen und Mediziner*innen vorausgesagt – die Wintermonate bestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen, dass es angesichts der Fortschritte in der Impfstoff-Entwicklung darum geht, gemeinsam und solidarisch durch die zweite Welle und den Winter zu kommen. Wir wollen so viele Neuansteckungen wie möglich verhindern, damit im Frühjahr und Sommer unser Leben nicht mehr durch massive Kontaktbeschränkungen geprägt sein wird. Die Pandemie wird auch dann nicht zu Ende sein, aber wir werden besser als aktuell mit ihren Folgen umgehen können, insbesondere auch dann, wenn Impfungen für Risikogruppen sowie für medizinisches Personal zur Verfügung stehen. Und wenn wieder mehr Aktivitäten im Freien statt in Innenräumen stattfinden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pandemie stellt unsere Art zu leben in Frage. Für uns Bündnisgrüne ist die „alte Normalität“ nicht erstrebenswert, da in dieser Probleme entstanden, die durch die Pandemie verstärkt wurden. Wir wollen jetzt langfristige Weichen für eine gerechtere Gesellschaft stellen. Eine Gesellschaft, in deren Gesundheitssystem das Wohlbefinden der Menschen und nicht Profit im Vordergrund steht und der das Bildungssystem Ungleichheiten beseitigt statt sie zu verstärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen: Nur Veränderung schafft Halt. Unsere Gesellschaft kann sich ändern. Wir gehen deshalb mit Mut und Zuversicht in die nächsten Monate. Wir wissen, dass keine einfache Zeit vor uns liegt. Als Gesellschaft müssen wir zusammenhalten, dürfen wir niemanden zurücklassen. Mit Solidarität, Rücksichtnahme aufeinander und einer auf Vernunft und wissenschaftlicher Erkenntnis basierten Politik wird es uns gelingen, in Deutschland, Europa und weltweit, diese Herausforderung zu meistern. Darauf bauen wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Pandemie bedroht die Demokratie und den Rechtsstaat</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit Beginn der Corona-Pandemie wird auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes des Bundes und mittels Landesverordnungen drastisch in die Grundrechte aller Bürger*innen eingegriffen. Die Pandemie ist deshalb auch eine demokratische Zumutung. Über die Wege ihr zu begegnen, muss gestritten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die in der vergangenen Woche verabschiedete Novelle des Infektionsschutzgesetzes begrüßen wir. Mit dem 3. Bevölkerungsschutzgesetz wird die Bekämpfung der Pandemie demokratisch besser legitimiert und bekommt eine solide gesetzliche Grundlage. Wir können die Pandemie nur wirkungsvoll bekämpfen, wenn Infektionsschutzmaßnahmen einer gerichtlichen Überprüfung standhalten. Die Chancen dafür verbessert das vorliegende Gesetz erheblich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Gesetz gibt es jetzt Leitplanken, unter welchen Bedingungen in Grundrechte zur Sicherung der Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitswesens eingegriffen werden darf und wie lange. Das Parlament beschreibt damit den Rahmen, innerhalb dessen Bundesregierung und Landesregierungen agieren können. Damit sind unsere Grundrechte besser geschützt. Zugleich ist mit diesem Gesetz weiterhin zügiges Reagieren auf das Infektionsgeschehen möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine übergroße Mehrheit der Menschen im Land stützt die aktuellen Maßnahmen. Aber je länger die Pandemie andauert, desto mehr Raum braucht es für Information und Beteiligung der Parlamente. Die gesellschaftliche Akzeptanz der Maßnahmen und das Selbstverständnis unserer Verfassung erfordern den öffentlichen Diskurs und die parlamentarische Verankerung derart gravierender Maßnahmen. Deshalb streiten wir in Sachsen-Anhalt für ein<em> Landes-Infektionsschutzgesetz</em>, das die Beteiligung des Landtags stärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundrechte dürfen nicht über Monate hinweg allein von der Exekutive eingeschränkt werden. Für uns Bündnisgrüne gilt: Transparenz schafft Sicherheit und Vertrauen. Wir wollen Grundlagen für die jeweiligen politischen Entscheidungen vermitteln sowie die Verfahren und Kriterien offenlegen, die den dabei unumgänglichen Abwägungen zugrunde liegen. Wir erwarten daher von der Landesregierung, dass sie die ihren Entscheidungen zugrunde liegenden Daten jederzeit transparent macht. Dazu sind die in den unterschiedlichen Teilen der öffentlichen Verwaltung <em>vorhandenen Daten als offene, maschinenlesbare Daten für alle Bürger*innen und das Parlament datenschutzkonform bereitzustellen</em>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landtag von Sachsen-Anhalt soll darüber hinaus für die Zeit der pandemischen Lage in jeder Plenarperiode neben der regulären Befragung der Landesregierung einen <em>Tagesordnungspunkt „Informationen der Landesregierung zur Pandemischen Lage“</em> vorsehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem ist die Diskussion in Landesregierung und Parlament durch einen Pandemiebeirat zu begleiten. Hier sollen Vertreter*innen unterschiedlicher Fachrichtungen aus der Wissenschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und Vertreter*innen wie der Kinder- und Jugendring oder der Landesseniorenrat zusammenkommen und Hinweise sowie Empfehlungen an die Landesregierung und den Landtag erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die zunehmend von Rechtsextremen unterwanderten Demonstrationen und Kundgebungen so genannter “Querdenker”, d.h. Corona-Leugner*innen, erweisen sich nicht nur als unverantwortliche Corona-Parties, weil Abstände nicht eingehalten und elementare Hygieneregeln nicht beachtet werden. Sie sind geprägt von Verschwörungsmythen und Antisemitismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir streiten als Bündnisgrüne dafür, dass auch in der Pandemie das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit umfänglich genutzt werden kann. Angriffe auf Journalist*innen und Polizeibeamt*innen, wie sie wiederholt und massiv von den Corona-Leugner-Demonstrationen ausgegangen sind, verurteilen wir in aller Schärfe. Wir erwarten, dass Polizei- und Versammlungsbehörden kluge Auflagen zum Schutz aller machen (insbesondere Maskenpflicht, Abstandsregeln und ggf. eine Maximalzahl für Teilnehmer*innen) und mit Konsequenz gegen jene vorgehen, die Auflagen zum Schutz der Gesundheit missachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Corona-Leugner*innen muss durch uns alle widersprochen werden. Als Bündnisgrüne versammeln wir uns hinter den Erkenntnissen der Wissenschaft und streiten für einen vernunftgeleiteten Weg durch die Pandemie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo sich Corona-Leugner*innen weiter radikalisieren, braucht es klare Antworten auch der Sicherheitsbehörden. Wo der Rechtsstaat durch diese angegriffen und die freiheitlich-demokratische Grundordnung unterminiert wird, darf durch die Behörden nicht weggeschaut, sondern muss eingegriffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für ein starkes Gesundheitssystem</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir danken allen Ärzt*innen, Pflegekräften und Physiotherapeut*innen, die seit Jahren unter den strukturellen Schwierigkeiten fehlgeleiteter Bundesgesundheitspolitik leiden und unter den aktuell pandemiebedingt komplizierten Verhältnissen einen bewundernswerten Job machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier setzt auch unsere Kritik an. Seit Jahren ist von Bundesebene verschlafen worden, Arbeitsbedingungen und Bezahlung im Gesundheitssystem im Allgemeinen und in der Pflege im Besonderen wirksam zu verbessern. Die Pandemie hat nun alle Schwachstellen offengelegt. Es sind jetzt einige Verbesserungen auf den Weg gebracht worden. So ist auch den Gewerkschaften zu danken. Der von ihnen verhandelte neue Tarifvertrag gibt eine positive Richtung zu Wertschätzung von Pflege und Aufwertung, insbesondere der Intensivpflege vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kurzfristig muss die Fachkräftebasis vergrößert werden, indem mittels “Willkommens-Programm” medizinische Fachkräfte, die in andere Bereiche abgewandert sind, zurückgewonnen werden. Die Delegation und Substitution von ärztlichen Leistungen auf Pflegekräfte und Gesundheitsberufe muss vorangetrieben werden, ebenso wie die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Landesebene werden wir die Zukunft der Krankenhäuser und deren Veränderung hin zu dauerhaft funktionierenden Orten der gesundheitlichen Versorgung durch steigende Investitionsmittel stärken. Dazu ist es dringend nötig, über einen Runden Tisch auf Landesebene die strategische Planung der Krankenhauslandschaft voranzutreiben. Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, damit die zuständigen Akteur*innen vor Ort moderne und innovative Formen der Versorgung entwickeln können Wo nötig wollen wir Bündnisgrüne die derzeit 47 Krankenhausstandorte so umbauen, dass sie dauerhaft als Orte der medizinischen Versorgung erhalten bleiben, unter der Maßgabe Sicherung der Daseinsvorsorge. Das heißt für uns: Notambulanzen, Chirurgie, Kardiologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Entbindungsstationen. Alles Weitere muss im Dialog aller für die Gesundheitsversorgung Verantwortung Tragenden nach dem Prinzip von Konzentration und Spezialisierung entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitalisierung kann auch das Gesundheitswesen krisenfester machen. Um Onlinesprechstunden oder digitale Fallkonferenzen verstärkter nutzen zu können, brauchen wir verstärkten Breitbandausbau und ein Landeszentrum für Telemedizin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), als wesentliche Säule der medizinischen Versorgung anerkennen und konkurrenzfähige Bezahlung der dort Diensthabenden gewährleisten. Wir brauchen an den Universitäten 5 Prozent reservierte Studienplätze für Studierende, die im Anschluss im ÖGD arbeiten wollen, ähnlich der Landarztquote. Die Kommunen müssen bei der Aufwertung des ÖGD unterstützt werden, mittels einer landesweiten Kampagne. In dieser sollte gleichzeitig für die Einhaltung der AHA-L Regeln, also Abstand halten, Hygieneregeln umsetzen, Alltagsmasken tragen und regelmäßig Lüften geworben werden, sowie für Erhöhung der Impfbereitschaft. Das Land sollte durch Bereitstellung von Räumen in öffentlichen Institutionen die Durchführung von Impfaktionen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mit klugen Teststrategien schützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders dort, wo Menschen in Gruppen zusammenkommen oder besonders gefährdete Menschen sich aufhalten, ist der Schutz vor Infektion herausfordernd.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schüler*innen und Lehrer*innen, Kitakinder und Erzieher*innen, Patient*innen, Bewohner*innen und Pflegekräfte müssen sich darauf verlassen können, dass das Land alles tut, um Schutz und Alltag miteinander in Einklang bringen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Pflegeeinrichtungen schützt eine Testroutine vor Infektionen und Einsamkeit durch Besuchsverbote, in Kliniken ermöglichst sie einen reibungslosen Ablauf und ermöglicht Routinebehandlungen auch innerhalb der Pandemie und in Schulen und Kitas kann sie die Verbreitung des Virus und damit die Schließung von Einrichtungen und großflächige Quarantäne verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit den nun verfügbaren Schnelltests haben wir ein wirksames Instrument für große Testreihen in der Hand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sehen das Land in der Pflicht, mit einer konzertierten Teststrategie vulnerable Bereiche in den Blick zu nehmen, die praktische Umsetzung zu konzipieren und die Testungen nicht nur durch die Bereitstellung der dafür notwendigen Testkits, sondern auch durch die finanzielle Absicherung der nötigen personellen Ressourcen abzusichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schule und Kita</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder leiden seit Monaten unter den Einschränkungen der Pandemie auf vielen Gebieten, insbesondere im Bereich der Bildung. Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder den Umgang mit anderen Kindern. Dies ist nicht durch dauerhaften Fernunterricht zu ersetzen. Nach den einschränkenden Monaten zu Beginn dieses Jahres hat sich deutlich gezeigt, welche z.T. verheerenden Folgen die allgemeine Schließung von Schulen und Kitas erzeugt. Daher begrüßen wir das oberste Ziel, trotz Pandemie Kitas und Schulen grundsätzlich offen zu halten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung muss dennoch sicher gemacht werden. Denn auch in Kindereinrichtungen und Schulen kommt es derzeit verstärkt zu Infektionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit Kitas und Schulen grundsätzlich geöffnet bleiben können, erwarten wir vom Bildungsministerium, Schule grundsätzlich neu zu denken. Dies soll in einem mittel- und langfristig orientierten Strategieplan festgeschrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erwarten transparente Information zur Pandemielage an den Schulen im Land (tgl. aktualisierte Übersicht zu Fällen, Quarantäneanordnungen etc. auf den Seiten des Ministeriums), eine beschleunigte und konsequente Fortführung der Digitalisierungsbemühungen für Schulen mit dem Ziel, dass für alle Schulen im Land bis spätestens zum Jahreswechsel hybrider Unterricht – auch in geteilten Klassen – möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wirtschaftshilfen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist unsere Aufgabe als Politik dafür zu sorgen, dass die Lasten der Corona-Katastrophe solidarisch getragen werden. Wir müssen dort helfen, wo Existenzen bedroht sind, wo Ängste entstehen. Dafür muss schnell gehandelt werden. Jeder Tag ist für die Betroffenen kostbar. Wir brauchen zur Sicherung der betroffenen Unternehmen daher die zügige Ausreichung der Corona-Hilfen des Bundes im Land. Die eingespielte Arbeitsstruktur der Investitionsbank Sachsen-Anhalt muss ggf. durch Landesbedienstete verstärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherigen Löcher der Überbrückungshilfen, die insbesondere beim Unternehmerlohn für Soloselbständige bestanden und Existenzen gefährdeten, werden mit der Novemberhilfe zunächst geschlossen. Wir müssen jedoch auf die weitere Entwicklung vorbereitet sein und wollen einen <em>Corona-Nothilfefonds</em> im Land schaffen, damit sich kurzfristig abzeichnende neue Lücken im Netz der Hilfen des Bundes jeweils schnell geschlossen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir schaffen <em>ein Landesprogramm Kultur</em>, das gezielt betroffene Kulturbereiche fördert und fordern ein <em>Programm für den Neustart</em> des Kultur- und Veranstaltungsbetriebs nach Corona.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders betroffen sind <em>Studierende</em>, deren Jobs wegfallen, die jedoch nicht sozialleistungsberechtigt sind. Sie brauchen <em>gezielte finanzielle Unterstützung </em>und – vor allem am Ende ihres Studiums – Perspektiven für den Einstieg in das Arbeitsleben. Unterstützung muss auch jenen Auszubildenden zustehen, die in Folge der Corona-Situation ihren Ausbildungsplatz verloren haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stabilisierung der Wirtschaft erfolgt auch über die Kommunen. Die aktuelle Steuerschätzung zeigt, wir brauchen auch für 2021 eine zumindest <em>teilweise Erstattung der ausgefallenen Gewerbesteuern vor Ort</em>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Politik muss der Wirtschaft Orientierung bieten. Bei allen Maßnahmen, die über die Nothilfen zur Stabilisierung hinausgehen, werden wir darauf drängen, dass das <em>mobilisierte Geld dazu dient, unsere Art des Wirtschaftens klimaneutral und ressourcenschonend umzubauen</em>.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 19:18:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W-1: Wahl der Mitglieder der Antragskommission zum Wahlprogrammparteitag</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30430</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 23.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30430</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Landesdelegiertenrat werden folgende Mitglieder für die Antragskommission zum Wahlprogrammparteitag zur Wahl vorgeschlagen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauenplatz: Antje Schulze (SV Halle (Saale))</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Offener Platz: Olaf Meister (KV Magdeburg)</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Wahlprogrammparteitag ist eine besondere Antragskommission zu besetzen. In Paragraph 6 Absatz 14 unserer Satzung heißt es dazu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&quot;<em>Im Vorfeld eines Landesparteitages, welcher das jeweilige Landtagswahlprogramm zu Landtagswahlen beschließt, wird eine Antragskommission gebildet. Sie setzt sich zusammen aus zwei Mitgliedern des Landesvorstandes <strong>sowie zwei durch den Landesdelegiertenrat zu wählenden Mitgliedern</strong>. Die Antragskommission bereitet die Behandlung des abzustimmenden Wahlprogrammes in Zusammenarbeit mit den AntragstellerInnen vor. Sie kann dem Landesparteitag Empfehlungen zum Abstimmungsverfahren von Anträgen über das zu beschließende Wahlprogramm geben. Ihre Empfehlungen bedürfen der Zustimmung des Landesparteitages. Über ihre Empfehlungen wird zuerst abgestimmt. Empfehlungen der Kommission sind nur zum Verfahren, nicht aber bezüglich der Annahme oderAblehnung von Anträgen zulässig.</em>&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesvorstand hat auf seiner Situng am 23.11.2020 Miriam Matz und Lysan Papenroth als Mitglieder für den LaVo gewählt und schlägt obige Basismitglieder zur Wahl durch den LDR vor.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 16:16:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Z-1:  Jahresplanung 2021</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30429</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 23.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30429</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat beschließt folgende Termine für Ordentliche Landesparteitage in 2021:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Samstag, 24. April 2021 Ordentlicher Landesparteitag (Programmparteitag)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Samstag, 27. November 2021 Ordentlicher Landesparteitag (Regulärer Parteitag)</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesparteitag nimmt weiterhin die folgende Terminplanung zur Kenntnis:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Samstag, 06. März 2021 Ordentlicher Landesdelegiertenrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Freitag, 28. Mai 2021 oder Ordentlicher Landesdelegiertenrat<br>
Samstag, 29. Mai 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sommer 2021 evtl. Außerordentlicher Landesdelegiertenrat im Falle von<br>
 Sondierungsgesprächen nach der Landtagswahl</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sommer/Frühherbst 2021 evtl. Außerordentlicher Landesparteitag im Falle von<br>
 Koalitionsverhandlungen nach der Landtagswahl</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 16:08:15 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>H-1: Haushalt 2021</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30427</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 23.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/motion/30427</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat möge dem anliegenden Haushaltsplanentwurf 2021 zustimmen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Redaktioneller Hinweis: Die Tabellenfassung des Haushaltsplanes für 2021 wurde mit der 1. Aussendung an die Delegierten versandt und ist für Mitglieder in der Grünen Wolke zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Erläuterungen zum Haushaltsplan 2021:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Einnahmen:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 1a: ehemalige 1a „Umlage Strukturhilfe“ wurde aus dem Haushalt gestrichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 1c NEU: zuvor 1d „Gemeinsame Referenten-Stelle KVe“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Strukturmittel des Bundesverbandes hat der Landesverband im Rahmen der Zielvereinbarung mit dem Bundesvorstand zwei neue Stellen für die Unterstützung der Kreisverbände geschaffen. Beide Regionalgeschäftsführer*innen sind beim Landesverband angestellt. Den Kreisverbänden ist es möglich, zusätzliche Stunden einzukaufen. Für die Wahlkämpfe 2021 haben bereits einige Kreisverbände angekündigt, dies in Anspruch zu nehmen. Daher werden hier 13.000 Euro zusätzlich als Einnahme veranschlagt, die sich unter Zeile 37c als Ausgaben und somit als letztlich durchlaufender Posten wiederfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 1b: Der Landesfinanzrat hat auf seiner Sitzung am 29.10.2020 die Erhöhung der Umlage für die Finanzbuchhaltung beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 3: In der Planung für die Mandatsträger*innenbeiträge Land ist der aktuelle IST-Stand (5 MdLs + 1 Ministerin + 2 Staatssekretäre) bis Juni eingeplant. Ab Juli 2021 wurde konservativ mit 6 MdLs kalkuliert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 5: In Wahlkampfjahren ist mit einem erhöhten Spendenaufkommen zu rechnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 8: Bereits enthalten sind 50.000 Euro Solifondszulage. Des Weiteren haben mehrere Landesverbände eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 10: Sonstige Einnahmen beinhalten insbesondere den Verkauf von Wahlkampfmaterialien an Kreisverbände und andere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Ausgaben:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 13a: LaVoSi Teilprofessionalisierung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2016 wurde die LaVoSi Teilprofessionalisierung beschlossen. Teil des Beschlusses war die Möglichkeit einer Aufstockung in Wahlkampfzeiten. Während der heißen Wahlkampfphase sollen die Landesvorsitzenden sich vollumfänglich auf die Arbeit für die Landespartei konzentrieren können. Entsprechend ist hier für drei Monate eine Vollprofessionalisierung enthalten. Im Doppelwahljahr 2021 soll dies erstmal genutzt werden, sodass hier mit einer erhöhten Ausgabe geplant wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 16: Miete/Energie LGS</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landesgeschäftsstelle ist im Sommer 2020 innerhalb des Hauses in die 4. Etage gezogen, um alle Mitarbeiter*innen unterbringen zu können. Hier entstehen höhere Mietkosten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 32 und 33: Aufwand Parteitage &amp; LDR</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2021 wird es voraussichtlich mehr Parteitage (LPT und LDR) geben als in Jahren ohne Wahlkämpfe. Wir prognostizieren, dass diese Parteitage noch unter Corona-Auflagen erfolgen müssen. Dadurch steigen die Kosten für Parteitage. Auch digitale Formate sind nicht günstiger, sondern im Vergleich eher teurer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zeile 37: Aktionshaushalt LaVo</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Wahlkampfzeiten ist der Aktionshaushalt des LaVo kleiner als üblich, da viele Veranstaltungen, andere Formate und Aktionen unter Wahlkampfkosten fallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neu eingeplant ist ein von der Projektgruppe Mitgliederbetreuung angedachtes Sommercamp.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Rücklagenbildung und Ausgaben für Wahlkämpfe Landtags- und Bundestagswahl:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir erwarten aus der Haushaltführung für 2021 zunächst einen Überschuss in Höhe von ungefähr 117.000,00 Euro. Davon und aus den Rücklagen sind nach unserer Planung Ausgaben in Höhe von 355.000,00 Euro für die Landtagswahl im Juni sowie 45.000,00 Euro für die Bundestagswahl im September als Wahlkampfhaushalte veranschlagt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weiterhin schlägt der Landesvorstand vor insgesamt 10.000,00 Euro für die anstehen Landratswahlen in MSH, WB, JL, ABI, BLK, SLK und die Oberbürgermeisterwahl in Dessau-Roßlau als Unterstützung für die Wahlkämpfe der Kreisverbände vorzusehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 14:00:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>T-1-Neu: Antrag zur Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/antrag_zur_tagesordnung-14004</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 25.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/antrag_zur_tagesordnung-14004</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 1</strong> Eröffnung, Festsetzung der Tagesordnung und Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 2 </strong>Aussprache und Resolution zur Corona-Situation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 3 </strong>Demokratie verteidigen, Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk schützen - Aussprache zum Rundfunkänderungsstaatsvertrag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 4 </strong>Zwischenstand Wahlprogramm für die Landtagswahl 2021<br>
und weiteres Vorgehen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 5 </strong>Besetzung der Antragskommission für den Programmparteitag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 6 </strong>Jahresplanung/Termine 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 7 </strong>Haushalt und Finanzen / Beschluss Jahreshaushalt 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 8 </strong>Inhaltliche Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 9</strong> Verschiedenes</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Beginn: 18:00 Uhr </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Ende: ca. 20:30 Uhr</em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 13:53:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>T-1: Antrag zur Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/Antrag_zur_Tagesordnung-5828</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 03.11.2020)</author>
                        <guid>https://ldr02lsa2020.antragsgruen.de/ldr02lsa2020/Antrag_zur_Tagesordnung-5828</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Beginn: 18:00 Uhr </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 1</strong> Eröffnung, Festsetzung der Tagesordnung und Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 2 </strong>Politische Reden / Aktuelle Aussprache</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 3 </strong>Vorstellung Entwurf Wahlprogramm für die Landtagswahl 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 4 </strong>Besetzung der Antragskommission für den Programmparteitag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 5 </strong>Jahresplanung/Termine 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 6 </strong>Haushalt und Finanzen / Beschluss Jahreshaushalt 2021</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 7 </strong>Inhaltliche Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>TOP 8</strong> Verschiedenes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Ende: ca. 21:00 Uhr</em></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 15:55:58 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>